Piepenkopf, Archäologische Stätte und Burg in Dörentrup, Deutschland.
Piepenkopf ist eine archäologische Stätte mit Burganlage auf einem Bergsporn bei Dörentrup. Die Siedlung erstreckt sich über mehrere Hektar und zeigt noch heute Spuren von Wehranlagen, die mit dem Gelände verwachsen sind.
Die Besiedlung des Ortes begann bereits in der Eisenzeit um das 3. Jahrhundert vor Christus. Das Gelände erhielt 1941 offiziellen Schutzstatus und wurde später umfassend erforscht.
Der Ort trägt einen Namen, der auf die Topografie des Bergs anspielt. Besucher können heute noch erkennen, wie die Siedlung geschickt in die natürliche Umgebung eingebunden war.
Der Ort liegt auf einem Bergsporn und ist von der Umgebung aus gut zu erreichen. Da das Gelände natürliche Höhenunterschiede aufweist, sollten Besucher mit unebenem Boden rechnen.
Unter dem Boden des Ortes wurden Spuren einer antiken Glasherstellung gefunden, die zeigt, dass hier spezialisierte Handwerker tätig waren. Diese Entdeckung deutet darauf hin, dass das Gelände wirtschaftliche Bedeutung weit über die Verteidigung hinaus hatte.
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