Pfründnerhaus, Baudenkmal in Ingolstadt, Deutschland.
Die Hohe Schule ist ein dreistöckiges Haus mit steilem Giebeldach und aufwändigen Kragstützen an der Nordseite, erbaut 1434. Der Bau nimmt eine Ecke in der Innenstadt ein und zeigt noch heute die charakteristische Architektur aus dieser frühen Zeit.
Das Haus begann als Wohnstätte für arme Bürger, erhielt aber 1503 eine neue Bestimmung als Hauptgebäude der ersten bayerischen Universität. Es diente dieser Rolle bis 1800, als die Universität in andere Gebäude umzog.
Das Gebäude zeigt kunstvolle Wandmalereien, die Johannes Eppelein in den 1930er Jahren während einer umfassenden Renovierung schuf. Diese Fresken prägen bis heute das Innere und erinnern an die Zeit, als der Ort ein Zentrum des gelehrten Austauschs war.
Im Erdgeschoss befindet sich ein Café, wo Besucher eine Pause machen und Getränke genießen können. Das Gebäude liegt zentral und ist leicht zu Fuß erreichbar, bietet aber nur begrenzte öffentliche Räume zum Erkunden.
Heute beherbergt das alte Universitätsgebäude das Zentrum für Hochschuldidaktik der bayerischen Universitäten, das seine Verbindung zur Wissenschaft fortsetzt. Diese Nutzung zeigt, wie die Stätte ihre pädagogische Aufgabe über Jahrhunderte hinweg bewahrt hat.
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