Hohenburg, Mittelalterliche Burgruine in Homberg (Efze), Deutschland.
Die Homburg ist eine Burgruine auf einem Hügel direkt über der Stadt Homberg (Efze) in Nordhessen. Erhalten sind Mauerreste, Turmstümpfe und ein tiefer Brunnen, die noch heute das ursprüngliche Ausmaß der Anlage erahnen lassen.
Die Burg wurde von den Landgrafen von Hessen-Thüringen gegründet und ist seit 1231 urkundlich belegt. Über Jahrhunderte diente sie als Wehranlage, bevor sie aufgegeben wurde und verfiel.
Die Burgruine liegt direkt über der Altstadt und ist von dort aus gut zu sehen, was sie zu einem festen Bestandteil des Stadtbildes macht. Viele Bewohner kommen hierher zum Spazierengehen oder einfach um die Aussicht auf die umliegenden Hügel zu genießen.
Die Ruine ist über ausgeschilderte Wege vom Stadtzentrum aus zu Fuß gut erreichbar. Festes Schuhwerk empfiehlt sich, da das Gelände uneben ist und die Wege nicht durchgehend befestigt sind.
Innerhalb der Anlage befindet sich einer der tiefsten Burgbrunnen Deutschlands, der rund 150 Meter in den Fels hinabführt und mit sorgfältig gesetztem Mauerwerk ausgekleidet ist. Diese Art von Brunnen war für mittelalterliche Burgen außergewöhnlich aufwendig zu bauen und zeigt, wie wichtig eine gesicherte Wasserversorgung bei einer Belagerung war.
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