Hubertusbrunnen, Geschützter Brunnen in Lehel, München, Deutschland.
Der Hubertusbrunnen ist ein geschütztes Kunstwerk aus Stein, das sich im Lehel-Viertel als zentrales Element des Platzes präsentiert. Die Konstruktion zeigt handwerkliche Qualität und bildet einen wichtigen Bezugspunkt in der Nachbarschaftsstruktur.
Der Brunnen wurde 1907 unter Leitung der Architekten Adolf von Hildebrand und Carl Sattler errichtet, als Teil der Stadtentwicklung Münchens zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Diese Schaffensperiode prägte die architektonische Identität des Lehel-Viertels nachhaltig.
Der Brunnen verdankt seinen Namen dem heiligen Hubertus, dem Schutzpatron der Jäger, was sich in der künstlerischen Gestaltung widerspiegelt. Diese Verbindung zur Jagdtradition ist noch heute in den Details des Platzes zu spüren.
Der Brunnen liegt zentral im Lehel-Viertel und ist zu Fuss leicht zu erreichen, da er offentlich zuganglich und in der Nachbarschaft gut sichtbar ist. Die Umgebung bietet Platz zum Verweilen, was ihn zu einem natuerlichen Treffpunkt im Viertel macht.
Die Zusammenarbeit zwischen Hildebrand und Sattler war ungewoehnlich, da sie unterschiedliche gestalterische Ansaetze vereinigten. Das Ergebnis zeigt eine seltene Mischung aus akademischer Strenge und lokalen handwerklichen Traditionen, die den Brunnen bis heute auszeichnet.
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