Kreuzbauten, Architektonisches Denkmal in Hochkreuz, Bad Godesberg, Deutschland.
Die Kreuzbauten sind ein Gebäudekomplex in Bad Godesberg, Bonn, bestehend aus zwei kreuzförmigen Hochhäusern, vier kleineren Bauten mit quadratischem Grundriss sowie drei Pavillons. Die verschiedenen Baukörper sind durch Innenhöfe und Wege miteinander verbunden und bilden so ein zusammenhängendes Raumgefüge auf mehreren Ebenen.
Der Komplex wurde in den frühen 1970er Jahren errichtet, um Bundesministerien in Bonn-Bad Godesberg unterzubringen, darunter das Justizministerium und das Ministerium für Bildung und Forschung. Ursprünglich waren sieben Gebäude geplant, doch städtebauliche Bedenken führten dazu, dass das Projekt auf zwei Türme reduziert wurde.
Im zentralen Innenhof befindet sich eine Bronzeinstallation des Künstlers Karl Josef Dierkes, die als Lichtwerk konzipiert wurde und beim Durchqueren des Geländes sichtbar ist. Die Kunstwerke sind direkt in die Architektur eingebettet und prägen so den Charakter des Ortes.
Der Komplex lässt sich am besten zu Fuß erkunden, da die Innenhöfe und Wege direkt miteinander verbunden sind. Ein Besuch bei Tageslicht ermöglicht es, die Architektur und die integrierten Kunstwerke in ihrer vollen Wirkung wahrzunehmen.
Die Türme wurden ursprünglich für Bundesministerien gebaut, dienten aber später als Sitz des Bundeseisenbahnvermögens. Dieser Wechsel zeigt, wie sich die Nutzung von Bundesgebäuden nach dem Umzug der Hauptstadt von Bonn nach Berlin veränderte.
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