Höchster Altstadt, Historischer Bezirk in Frankfurt-West, Deutschland.
Die Höchster Altstadt ist ein Altstadtviertel mit etwa 400 Fachwerkhäusern und Gebäuden aus dem Mittelalter, die sich um enge Gassen an der Mainufer in Frankfurts Westen erstrecken. Die Bauten unterschiedlicher Epochen bilden ein zusammenhängendes Bild, das von Plätzen mit historischen Kirchen und Verwaltungsgebäuden unterbrochen wird.
Das Viertel entstand im Mittelalter und wurde durch Brände 1586 und 1778 stark beschädigt, woraufhin es mit verändertem Stadtplan wiederaufgebaut wurde. 1972 erhielt es den Status eines Kulturdenkmals, was eine großflächige Restaurierung der historischen Substanz ermöglichte.
Der Stadtteil wurde historisch geprägt durch die Keramikherstellung, die noch heute in den Werkstätten sichtbar ist. Diese handwerkliche Tradition hat das Erscheinungsbild und die Identität des Ortes über Jahrhunderte hinweg geprägt.
Das Viertel ist zu Fuß am besten zu erkunden, da die meisten Gassen für Autos gesperrt sind und die enge Bebauung ein entspanntes Spaziergang ermöglicht. Bushaltestellen und eine U-Bahn-Station bieten gute Anschlüsse zu anderen Stadtteilen Frankfurts.
Innerhalb der historischen Gassen befindet sich einer der ältesten Porzellanhersteller Deutschlands, dessen Werkstätten und Produktionsstätten noch heute teilweise zu besichtigen sind. Diese kontinuierliche Betriebstätigkeit über mehr als zwei Jahrhunderte ist bemerkenswert, da nur wenige europäische Manufakturen so lange ununterbrochen tätig waren.
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