Untere Burg, Mittelalterliche Burgruine in Rheinbreitbach, Deutschland
Die Untere Burg ist eine Burgruine in Rheinbreitbach, deren Grundmauern etwa ein Meter über dem Boden aufragen und neben der Kirche Sankt Maria Magdalena stehen. Der Platz zeigt restaurierte Mauerwerk und die Umrisse eines mittelalterlichen Grabens.
Die Burg diente den Herren von Breitbach als Stammburg bis 1473, als diese zur Burg Bürresheim in der Nähe von Mayen zogen. Dieser Ortswechsel markierte das Ende ihrer Herrschaft am ursprünglichen Sitz.
Die Burgsteine stehen heute auf dem Renesse-Platz, einem Park, der nach Graf Clemens Wenzeslaus von Renesse benannt ist. Er erwarb das Grundstück 1797 und prägte damit die Geschichte des Ortes bis zur Gegenwart.
Der Ort liegt in der Westerwaldstraße im Zentrum von Rheinbreitbach und ist leicht zugänglich. Besucher können die Grundmauern und den rekonstruierten Burggraben in aller Ruhe erkunden, ohne spezielle Ausrüstung zu benötigen.
Bis in die 1960er Jahre besaß die Anlage noch einen vierstöckigen südlichen Flügel mit Kreuzrippengewölben, bevor dieser aufgrund von Schäden abgerissen wurde. Dieser Verlust zeigt, wie stark sich die Ruine im letzten Jahrhundert verändert hat.
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