Humpis-Quartier, Mittelalterlicher Museumskomplex in Ravensburg, Deutschland.
Das Humpis-Quartier ist ein Museum, das sich über fünf miteinander verbundene Gebäude erstreckt und urbanes Leben durch authentische mittelalterliche Architektur zeigt. Die Häuser bewahren ihre ursprünglichen Strukturen und beherbergen auf mehreren Ebenen Ausstellungsräume mit historischen Objekten aus verschiedenen Epochen.
Die Gebäude entstanden im späten Mittelalter, als die wohlhabende Familie Humpis im 15. Jahrhundert ihre Häuser hier errichtete. Im Laufe der Jahrhunderte wurden diese Strukturen bewahrt und schließlich in ein Museum umgewandelt, das die stadtgeschichte bis in die Gegenwart dokumentiert.
Der Name stammt von der Familie Humpis, wohlhabende Kaufleute, deren Haus noch heute Besuchern einen Einblick in ihre Lebensweise gibt. Man kann sehen, wie sich Wohnung und Geschäft damals vermischten und welche Gegenstände im Alltag dieser Menschen eine Rolle spielten.
Die Besichtigung ist an mehreren Tagen der Woche möglich, wobei Samstag traditionell Führungen angeboten werden. Es empfiehlt sich, mehrere Stunden einzuplanen, um alle fünf Gebäude und ihre verschiedenen Ebenen gründlich zu erkunden.
Die Häuser sind durch innere Wege und Treppen verbunden, wodurch ein Labyrinth aus verschiedenen Wohnbereichen und Geschäftsräumen entstehen, das die damalige Stadtstruktur widerspiegelt. Dieses Durcheinander zeigt, wie enge und komplex das mittelalterliche Zusammenleben in einer Stadt wirklich war.
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