Borghorster Elblandschaft, Naturschutzgebiet in Bergedorf, Deutschland
Das Borghorster Elblandschaft ist ein Naturschutzgebiet in Bergedorf mit Binnendünen, Kiefernwäldern, Feuchtwiesen und einem Wasserbecken aus einem Deichbruch. Das Gebiet setzt sich aus drei Teilen zusammen: den Dünenbereichen und Elbwiesen, dem Borghorster Brack und den Altengammer Elbniederungen.
Das Gebiet wurde 1999 als Flora-Fauna-Habitat-Schutzzone gemäß europäischen Richtlinien registriert und erhielt 2000 seinen offiziellen Schutzstatus. Diese Unterschutzstellung markierte einen wichtigen Meilenstein für den Schutz dieser wertvollen Landschaft.
Der Naturschutzbund Hamburg betreut die Erhaltung dieses Gebiets mit Fokus auf die Bewahrung natürlicher Lebensräume und den Schutz gefährdeter Arten.
Das Gelände ist zu Fuß zugänglich, wobei verschiedene Wege durch die unterschiedlichen Landschaftszonen führen. Es ist hilfreich, bequeme Schuhe und bei feuchten Bedingungen geeignete Kleidung mitzubringen.
Das Gebiet beherbergt über 360 Pflanzenarten, von denen etwa ein Viertel auf Hamburgs Rote Liste gefährdeter Arten steht. Diese biologische Vielfalt macht es zu einem wichtigen Refugium für bedrohte Pflanzengemeinschaften.
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