Zisterzienserinnenkloster Anrode, zuvor Breitenbich, Mittelalterliches Zisterzienserkloster in Anrode, Deutschland
Das Kloster Anrode ist ein Zisterzienserinnkloster in der Gemeinde Anrode, das auf einem schmalen Bergkammen zwischen dem Fluss Luhne im Norden und dem Bach Gieße im Süden liegt. Die Gebaude des Komplexes bilden eine historische Einheit, die Wohn-, Wirtschafts- und Sakralraume enthalt und bis heute erhalten ist.
Das Kloster wurde 1267 von Zisterzienserinnen aus der Abtei Beuren gegründet und entwickelte sich zu einem wichtigen Zentrum der Region. Nach Schaden während der Bauernkriege und des Dreissigjahrigen Krieges wurde es 1810 säkularisiert und ging in weltliche Nutzung über.
Das Kloster wird heute von der Gemeinde genutzt und dient als Treffpunkt für lokale Feste und Märkte, die das Leben im Dorf prägen. Die Gebäude erzählen von der Rolle, die das Kloster als religiöses und wirtschaftliches Zentrum der Region spielte.
Das Gelande ist zugänglich und kann bei Pausen in der Restauration besucht werden, die samstags, sonntags und an Feiertagen ab 14:30 Uhr geöffnet ist. Die Scheune mit Ausstellung zur Landwirtschaft erfordert eine Voranmeldung, daher sollten Besucher dies vorher klären.
Zweimal monatlich findet auf dem Gelande ein Bauern- und Viehmarkt statt, der von April bis Oktober regionalen Landwirten und Interessenten anzieht. Dieser Markt gibt Besuchern einen seltenen Einblick, wie das Kloster historisch als Wirtschafts- und Handelszentrum funktionierte.
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