Villa Schnetzer, Bauwerk in Deutschland
Villa Schnetzer besteht aus zwei denkmalgeschützten Häusern in Kempten an der Ecke Immenstädter Straße und Mozartstraße. Das Haupthaus aus dem Jahr 1860 ist zweigeschossig mit Walmdach, hohen Seitenwänden und einer Loggia, während ein Anbau aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ein 1882 von Münchner Handwerker Anton Pössenbacher errichtetes Zimmer mit Originalausstattung enthält.
Wilhelm Schnetzer ließ das Haupthaus 1860 errichten und gab damit der Villa ihren Namen; er betrieb eine Käsefabrik auf dem Nachbargrundstück, die später verschwand. Die Erweiterung folgte in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts mit dem denkmalgeschützten Zimmer von 1882, das zeigt, wie sich das Anwesen im Laufe der Jahrzehnte entwickelte.
Die Villa trägt den Namen der Familie Schnetzer, die das Anwesen über viele Jahre besaß und in der Region bekannt war. Der Ort spiegelt das Leben wohlhabender Familien des 19. Jahrhunderts wider, die hier Gäste empfingen und gesellschaftliche Treffen abhielten.
Die Villa liegt zentral in Kempten und ist leicht zu Fuß erreichbar, auch Öffentliche Verkehrsmittel und Hauptstraßen sind in der Nähe. Das Gelände ist durch einen Eisengitterzaun eingegrenzt, aber der Garten und einige Räume sind teilweise für Besucher zugänglich, besonders wo regelmäßig Veranstaltungen oder Ausstellungen stattfinden.
Das Zimmer von 1882 wurde von Anton Pössenbacher geschaffen, einem renommierten Münchner Handwerker, dessen Möbel und Holzarbeiten noch heute in Originalzustand erhalten sind. Diese Raumausstattung zeigt die außergewöhnliche Handwerkskunst eines bekannten Meisters und ist daher ein seltenes Beispiel für die Qualität von Inneneinrichtungen aus dieser Zeit.
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