Jacobstein, Weinbergpavillon in Radebeul, Deutschland.
Der Jacobstein ist ein runder Pavillon mit drei Fenstern und einem massiven Kuppeldach auf einem Felsvorsprung in 180 Metern Höhe. Die Struktur wurde mit einem Keller und umliegenden Mauern mit Öffnungen konzipiert, die sowohl Weinlagerung als auch Schutzfunktionen ermöglichten.
Der Pottermeister Jacob Krause errichtete den Jacobstein 1742 als Lager- und Unterkunftsgebäude über seiner Weinberganlage Haus Fliegenwedel. Die Bacchus-Statue auf der Kuppel wurde 1953 durch eine Nachbildung des Bildhauers Werner Hempel ersetzt.
Der Pavillon trägt den Namen des Töpfers Jacob Krause, der die Anlage schuf. Besucher können die Bacchus-Statue auf der Kuppel sehen, die das Weinbau-Thema des Ortes widerspiegelt.
Der Pavillon ist über einen Weinweg mit dem Schloss Wackerbarth verbunden und bietet Ausblicke bis zur Sächsischen Schweiz und Meißen. Der Ort ist am besten bei klarem Wetter zu besuchen, wenn die Fernsicht optimal ist.
Die Mauern weisen Öffnungen auf, die wie Kanonenöffnungen erscheinen und zeigen, dass der Pavillon auch defensive Funktionen hatte. Diese Mehrfachnutzung war typisch für ländliche Strukturen dieser Zeit, die Schutz und Wirtschaft kombinierten.
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