Jagdpavillon, Barocker Jagdpavillon in Eutin, Deutschland
Der Jagdpavillon ist ein barockes Lusthäuschen auf einem Hügel zwischen zwei Seen in Eutin, das zwischen den beiden Seen Kellersee und Ukleisee liegt. Das Gebäude verbindet späte barocke Außenformen mit klassischen Elementen im Inneren und wird heute für Konzerte und Veranstaltungen genutzt.
Das Gebäude wurde 1776 unter dem Fürstbischof Friedrich August I. von Lübeck erbaut und diente ursprünglich als Ort für königliche Jagdfeiern und gesellschaftliche Zusammenkünfte. Der Meister Georg Greggenhofer übernahm den Entwurf und schuf damit ein wichtiges Beispiel für die Lustarchitektur jener Zeit in der Region.
Der Pavillon spiegelt die Kunstprinzipien der Gartengestaltung wider, die im späten 18. Jahrhundert moderne Landschaftsideen mit traditionellen Formen verbanden. Besucher können diese Mischung in der Anordnung der Räume und ihrer Verbindung zur umgebenden Natur erleben.
Der Ort ist am Rande von Eutin zu finden und von beiden Seen aus zugänglich, was ihn zu einem Ziel für Besucher macht, die die Region erkunden möchten. Wer hier etwas besuchen möchte, sollte vorher überprüfen, ob gerade eine Veranstaltung stattfindet oder ob eine Führung möglich ist.
Das Innere des Pavillons zeigt eine ungewöhnliche Anordnung mit einem zentralen Saal, der von kleineren Kammern umgeben ist, eine Gestaltung, die in ähnlicher Form bei wenigen anderen Lustgebäuden dieser Zeit zu finden ist. Diese Raumanordnung war speziell dafür entworfen, dass der Fürst-Bischof mit seinem Gefolge die Räume flexibel nutzen konnte.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.