Jagdschloss Ahrensdorf, Jagdschloss und Architekturdenkmal in Ahrensdorf, Deutschland.
Landwerk Ahrensdorf ist ein Jagdschloss mit frühen architektonischen Merkmalen des 20. Jahrhunderts, das zwischen Ahrensdorf und Löwendorf auf landwirtschaftlichen Flächen liegt. Das Hauptgebäude zeigt die Gestaltungsweise der Gründerzeit und wird heute durch eine Gedenkstele von 1997 ergänzt.
Der Kaufmann Alfred Metz errichtete dieses Sommerhaus in den frühen 1900er Jahren und nannte es nach seinen Töchtern Berta und Doris. Nach dem Zweiten Weltkrieg nutzte man das Gebäude später als Altenheim, bis es 2003 geschlossen wurde.
Der Ort trug von 1936 bis 1941 zur Vorbereitung jüdischer Jugendlicher auf ein neues Leben im Ausland bei. Die Nutzer des Geländes orientierten sich dabei an zeitgenössischen Idealen von Landwirtschaft und Gemeinschaftsleben.
Das Gelände kann von außen besichtigt werden, wobei die Gedenkstele den historischen Kontext erklärt. Weitere Informationen zur Geschichte des Ortes sind in einer Ausstellung in der nahegelegenen Stadt Trebbin verfügbar.
Das Gebäude war ursprünglich unter einem Namen bekannt, der die Namen zweier Familie bewahrt, doch seine wichtigste Rolle kam erst Jahrzehnte später. Wenige wissen, dass dieser Ort während der 1930er Jahre eine entscheidende Rolle für die Vorbereitung junger Menschen auf Auswanderung spielte.
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