Siebenröhrenbrunnen, Wasserbrunnen in Kirchbrunnenstraße, Heilbronn, Deutschland
Der Siebenröhrenbrunnen ist eine Brunnenanlage mit sieben Wasserspeiern, die in einer steinernen Struktur angeordnet sind und die Renaissance-Architektur widerspiegeln. Das Bauwerk zeigt einen flachen Wasserbecken mit einer Bogenkonstruktion, auf der die Medaillons befestigt sind.
Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1364, während die heutige Form 1541 durch Balthasar Wolff wiederhergestellt wurde. Diese Rekonstruktion prägte das Aussehen des Brunnens, der seit dieser Zeit vielfach erneuert worden ist.
Die Brunnenstruktur zeigt Porträtmedaillons des Bildhauers Karl Federlin, die historische Persönlichkeiten und biblische Szenen darstellen. Diese Verzierungen geben dem Brunnen eine erzählende Qualität, die Besucher beim Vorbeigehen entdecken können.
Der Brunnen befindet sich neben der Kirche St. Kilian und ist zu Fuß leicht erreichbar. Da der Ort zentral liegt, können Besucher ihn mit anderen nahegelegenen Sehenswürdigkeiten kombinieren.
Das Wasser stammte aus einer natürlich warmen Quelle und floss so reichlich, dass der Brunnen selbst in strengen Wintern nicht zufror. Nur eine extreme Kälte im Januar 1726 konnte die sonst beständige Wasserzirkulation unterbrechen.
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