KOMM, Kulturzentrum im Zentrum von Nürnberg, Deutschland.
Das KOMM war ein Kulturzentrum in der Nürnberger Innenstadt, das sich im früheren Künstlerhaus unweit des Hauptbahnhofs befand. Das Gebäude umfasste später etwa 3500 Quadratmeter Fläche für verschiedene kulturelle Angebote.
Das Gebäude wurde 1910 eröffnet und diente nach dem Zweiten Weltkrieg zunächst als Offiziermesse der US-amerikanischen Armee. 1973 wurde es zu einem selbstverwalteten Kulturzentrum umgewandelt.
Die verschiedenen Gruppen, die das Zentrum leiteten, organisierten regelmäßig Ausstellungen, Konzerte und Workshops, die das Angebot prägten. Diese Aktivitäten spiegelten die Interessen und Leidenschaften der Menschen wider, die sich dort engagierten.
Der Ort befand sich in zentraler Lage in der Nähe des Hauptbahnhofs, was die Anreise erleichterte. Die unterschiedlichen Bereiche des Zentrums waren für verschiedene Veranstaltungen und Aktivitäten zugänglich.
Im März 1981 war das Zentrum Schauplatz von Massennahmen, bei denen 141 Menschen während einer Demonstration verhaftet wurden. Dieses Ereignis führte zu intensiven öffentlichen Diskussionen in der Stadt.
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