Kalkbergstadion, Freilichtbühne in Bad Segeberg, Deutschland.
Das Kalkberg-Stadion befindet sich in einem ehemaligen Steinbruch und nutzt die natürliche Felswand als Bühnenhintergrund. Die Arena kann etwa 7.500 Zuschauer aufnehmen und bietet eine unmittelbare Verbindung zwischen Zuschauer und Bühne.
Die Anlage entstand ab 1934 aus einer ehemaligen Gipsgrube, die Architekt Fritz Schaller in ein Aufführungsgebäude umwandelte. Das Theater öffnete 1937 seine Tore und nutzte seitdem den Ort für Freilichtaufführungen.
Die Karl-May-Spiele finden hier jährlich statt und zeigen Geschichten aus dem Wilden Westen mit Schauspielern, die auf Pferden reiten und dramatische Duelle aufführen. Besucher erleben diese Aufführungen in einer natürlichen Kulisse, die das Spielgeschehen umrahmt.
Das Theater befindet sich außerhalb der Innenstadt, ist aber mit regelmäßigen Busverbindungen vom Zentrum Bad Segebergs erreichbar. Der Veranstaltungsort bietet Parkplätze und verfügt über Einrichtungen für Zuschauer mit unterschiedlichen Mobilitätsanforderungen.
Die unregelmäßige Form der einstigen Grube führt dazu, dass die Bühne so platziert ist, dass elektronische Verstärkung kaum nötig ist. Der natürliche Felsaufbau reflektiert und lenkt den Schall auf natürliche Weise zu den Zuschauern.
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