Jubachtalsperre, Talsperre in Kierspe, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Die Jubach Talsperre ist ein künstlicher See, der zwischen 1904 und 1906 nach einem Entwurf des Aachener Ingenieurs Otto Intze erbaut wurde. Der Damm besteht aus grossen, sorgfältig gestapelten Steinen und erstreckt sich etwa 150 Meter über das Tal, wobei die Krone etwa 5 Meter breit ist.
Die Jubach Talsperre wurde von 1904 bis 1906 nach Plänen des Ingenieurs Otto Intze errichtet, um die nahe gelegenen Städte mit Trinkwasser zu versorgen. Seit der Fertigstellung hat die Anlage über ein Jahrhundert lang ihre Funktion erfüllt und wurde Ende des 20. Jahrhunderts sowie 2009 mit modernen Verstärkungen instandgehalten.
Der Name Jubach stammt vom gleichnamigen Fluss, der das Tal durchfliesst und das Wasser aufstaut. Die Anlage ist heute ein ruhiger Ort, an dem Besucher spazieren gehen und die Natur beobachten, besonders Vogelbeobachter nutzen die geschützte Landschaft.
Der See ist über einen Wanderweg von etwa 2,7 Kilometern zugänglich, der die Anlage umrundet und einfach zu gehen ist. Besucher sollten bequeme Schuhe mitbringen und können vom Parkplatz Herlinghausen-Volme aus zu Fuss gehen, von wo aus ein kurzer Weg zur Talsperre führt.
Die Steinkonstruktion wurde von Otto Intze entworfen, einem Pionier des modernen Dammbaus, der sein Wissen aus früheren Projekten in dieses Design einfliessen liess. Das Verfahren zur Stabilisierung der Mauer mit einer Stahlbetonschicht in den 1990er Jahren zeigte, wie Ingenieure alte Strukturen mit zeitgemässen Methoden erhalten konnten.
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