Waldmuseum Zwiesel, naturhistorisches Museum
Das Waldmuseum Zwiesel ist ein Museum in der Kleinstadt Zwiesel, das die Geschichte des Bayerischen Waldes und das Leben seiner Bewohner zeigt. Das Gebäude erstreckt sich über drei Etagen mit Ausstellungen zum lokalen Wald, zur Glasherstellung und zur Stadtgeschichte, ergänzt durch dioramatische Displays mit Tierpräparaten und Waldszenen.
Das Gebäude war ursprünglich eine von englischen Lehrern geleitete Mädchenschule und wurde später umgebaut. Die Dauerausstellung wurde 2014 neu gestaltet und eröffnet, womit das Museum seine heutige Form erhielt und für Besucher zugänglicher wurde.
Das Museum trägt Namen vom Wald, der die ganze Region prägt und bis heute das Leben der Menschen hier bestimmt. Die Ausstellungen zeigen, wie Bewohner seit Generationen mit dem Wald verbunden sind, von der Arbeit der Holzfäller bis zu den alten Handwerkstechniken, die man in den Vitrinen sehen kann.
Das Museum ist von Dienstag bis Mittwoch geschlossen, an allen anderen Wochentagen für Besucher offen. Der Ort liegt zentral am Kirchplatz und bietet Besuchern einen guten Ausgangspunkt, um auch die benachbarte Kirche und andere lokale Sehenswürdigkeiten in der Nähe zu erkunden.
Im Museum befindet sich eine miniaturisierte Glashütte, die in den 1960er Jahren von einem lokalen Schnitzer gefertigt wurde und die traditionelle Glasherstellung im Detail zeigt. Diese detailgetreue Rekonstruktion bietet einen seltenen Blick auf die handwerkliche Präzision, die einst die Wirtschaft der Region antrieb.
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