Laberviadukt, Eisenbahnviadukt in Deining, Deutschland
Der Laberviadukt ist ein Eisenbahnviadukt in der Nähe von Deining und überspannt das Tal der Weißen Laber mit vier Pfeilern, die in Abständen angeordnet sind. Die Konstruktion erreicht eine Höhe von etwa 34 Metern und ermöglicht heute den Verkehr moderner Züge über das Tal.
Der Bau des Viadukts begann 1870 und wurde 1873 abgeschlossen, nachdem während des Baus ein Erdrutsch die ursprünglichen Pläne ändern musste. Das Bauwerk war ein wichtiger Fortschritt im Eisenbahnbau und ermöglichte eine neue Verbindung über das Tal.
Der Bau des Viadukts zog Arbeiter aus Österreich, Italien und verschiedenen deutschen Regionen an und führte zur Gründung einer neuen Siedlung namens Deining-Bahnhof.
Das Viadukt ist vom Bahndamm oder von lokalen Fußwegen in der Nähe zu sehen, und Besucher können die Struktur aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten. Am besten lässt sich das Bauwerk von unten im Tal oder von der Seite fotografieren, wo die volle Höhe und Konstruktion sichtbar werden.
Die erste Planung sah einen Tunnel vor, doch die Ingenieure entschieden sich für das Viadukt wegen des instabilen Sandsteins in der Gegend. Diese Entscheidung erwies sich als langfristig kostengünstiger und zuverlässiger als das ursprüngliche Tunnelprojekt.
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