Kieselwitzer Mühle, Wassermühle in Schlaubetal, Deutschland
Die Kieselwitzer Mühle liegt an der Schlaube zwischen Groß Briesen und Kieselwitz, eingebettet in eine Landschaft aus Wiesen und Wäldern. Der Standort wird heute durch Fischteiche genutzt, auf denen Forellen und Karpfen gezüchtet werden.
Die Mühle wurde erstmals 1420 erwähnt und nach einem Brand 1659 wiederaufgebaut. Während des Dreißigjährigen Krieges diente sie sowohl als Getreidemühle als auch als Sägemühle.
Der Name der Mühle stammt vom Altslawischen 'kisaly' ab, was auf feuchten oder sauren Boden hinweist. Diese Bezeichnung spiegelt die moorige Landschaft wider, die den Ort seit jeher geprägt hat.
Der Besuch ist am besten bei trockenem Wetter möglich, da die Wege um die Teiche bei Nässe rutschig werden können. Der Zugang ist relativ einfach, da der Ort von nahegelegenen Straßen aus erreichbar ist.
Das ehemalige Restaurantgebäude wurde zu einem Wohnhaus umgebaut, aber die Fischzucht bleibt zentral. Die Anlage versorgt heute noch umliegende Gewässer mit jungen Fischen.
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