Kaiserburg, Mittelalterliche Burgruine in Oberhausen, Deutschland.
Die Kaiserburg ist eine Burgruine auf dem Ulrichsberg in der bayerischen Gemeinde Oberhausen, die in Höhenlage von etwa 454 Metern thront. Zu sehen sind Kalksteinmauern, die in ihrer charakteristischen Form zeigen, wie eine mittelalterliche Wehranlage angelegt war.
Die Burg entstand zwischen dem 10. und 11. Jahrhundert und gehörte zunächst dem Kaiser als kaiserliches Besitztum. Später wurde sie zur Grenzfestung der Grafen von Graisbach umfunktioniert und spielte eine Rolle in der regionalen Machtkontrolle.
Die Ruine zeigt noch immer die charakteristische tropfenförmige Grundform einer mittelalterlichen Burg, die auf Verteidigungsgedanken der Zeit hinweist. Wer die Mauern besucht, kann diese funktionale Bauweise aus dem Mittelalter unmittelbar erleben und verstehen.
Mehrere Wanderwege führen Besucher zu den Ruinen hinauf auf das Gelände. Die Anlage steht unter Denkmalschutz und kann zu Fuß erkundet werden, ohne dass Eintrittskarten erforderlich sind.
Die Mauern sind aus Siliziumstein gebaut, einem lokalen Material, das den Bergen dieser Region eigen ist. Dieses spezielle Baumaterial zeigt, wie Burgen oft mit dem verwendet wurden, was die nähere Umgebung bot.
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