Kleines Palais, Stadtpalast in Meiningen, Deutschland
Das Kleine Palais ist ein neoklassizistisches Gebäude am Anfang der Bernhardstrasse in der Meininger Innenstadt mit vier ionischen Säulen an der Fassade und einer markanten Kuppelhalle. Das Bauwerk zeigt die raffinierte Architektur des 19. Jahrhunderts mit detailreicher Gestaltung.
Das Palais wurde 1821 von Herzog Bernhard II. in Auftrag gegeben und von Architekt Johann Andreas Schaubach als Sommerresidenz im neoklassizistischen Stil erbaut. Nach seiner Entstehung diente es den Herzoginnen des Hauses als Wohnraum.
Das Gebäude hat eine besondere Verbindung zur Musikgeschichte, da sich Komponist Johannes Brahms hier während seiner Zeit in Meiningen aufhielt. Diese Verbindung spiegelt die künstlerische Bedeutung wider, die Meiningen in der damaligen Zeit hatte.
Das Gebäude beherbergt heute eine Bank und ist während der Geschäftszeiten zugänglich, wobei das Innere bei einem Besuch erkundet werden kann. Die Lage am Anfang einer Hauptstrasse macht es leicht zu finden und zu Fuss erreichbar.
Das Innere des Gebäudes beeindruckt durch eine Kuppelhalle im Obergeschoss mit einer Kassettendecke, die nach römischen architektonischen Prinzipien gestaltet wurde. Diese Details zeigen die Auseinandersetzung mit antiken Vorbildern, die für den Neoklassizismus charakteristisch war.
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