Kleinhesseloher See, Künstlicher See im Englischen Garten, München, Deutschland.
Der Kleinhesseloher See ist ein künstlicher See im Englischen Garten Münchens mit drei Inseln in seinem Wasser. Die größte Insel trägt den Namen Königsinsel und bildet zusammen mit den anderen beiden ein charakteristisches Merkmal dieses Gewässers.
Der See wurde zuerst 1803 von Reinhard Freiherr von Werneck angelegt und erhielt seine heutige Form durch Erweiterungen zwischen 1807 und 1812 unter Friedrich Ludwig Sckell. Diese Umgestaltung machte ihn zu einem wichtigen Teil des Englischen Gartens.
Die drei Inseln im See tragen Namen, die an deutsche Herrschertitel erinnern: Königsinsel, Kurfürsteninsel und Regenteninsel. Diese Namen erzählen von der Zeit, als solche Titel die Macht und Verwaltung des Landes prägten.
Am nördlichen Ufer neben dem Seehaus können Besucher Ruderboote und Tretboote mieten. Ein großer Biergarten mit tausenden Plätzen bietet Getränke und Essen direkt am Wasser.
In den kältesten Monaten des Jahres friert die Wasseroberfläche zu und wird zu einer natürlichen Eisfläche. Dann nutzen Besucher das gefrorene See für Schlittschuhlaufen, Curling und Eishockey.
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