Kleinkastell Hönehaus, Archäologische Stätte in Deutschland. Das Kleinkastell war ein römisches Militärlager am sogenannten „Vorderen Limes“ des Obergermanisch-Rätischen Limes.
Das Kleinkastell Hönehaus ist eine römische Befestigungsanlage in Buchen, die aus Steinmauern und Fundamenten besteht, die heute noch sichtbar sind. Der Ort hat einen quadratischen Grundriss mit einfachen, starken Umrissen und liegt auf einem Hügel auf etwa 459 Metern Höhe mit Blick auf die umliegende Landschaft.
Die Anlage wurde im frühen dritten Jahrhundert nach Christus errichtet und bis etwa 259 oder 260 nach Christus genutzt. Sie war eine provisorische Außenstation, die schnell mit einfachen Materialien gebaut wurde, um Patrouillen durchzuführen und die Grenze vor Stämmen aus dem Osten zu schützen.
Das Kleinkastell Hönehaus war ein Ort, an dem römische Soldaten stationiert waren und die Grenze bewachten. Die Überreste zeigen, wie diese Soldaten organisierten Patrouillen nachgingen und den Ort als Stützpunkt nutzten, während die Menschen in der Umgebung in kleinen Dörfern weiter entfernt lebten.
Das Gelande ist frei zuganglig und Besucher konnen um die Ruinen herumgehen und die Mauerreste sehen, wobei Schilder die fruhere Nutzung erklaren. Es wird empfohlen, stabile Wanderschuhe zu tragen, da der Boden uneben ist, und es ist am besten, auf den markierten Wegen zu bleiben, um den Ort zu schutzen.
Bei Ausgrabungen in den 1960er Jahren fanden Archaologen sorgfaltig zusammengefugte kleine Steine in den Mauern und Brandspuren, die darauf hindeuteten, dass die Forteca bei einem Kampf oder Rückzug zerstört wurde. Die Entdeckung von Tonware und Münzen aus der Zeit von Kaiser Caracalla gibt Hinweise auf die tägliche Existenz fast zwei Jahrtausende früher.
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