Benediktinerinnenkloster Hohenwart, Benediktinerkloster in Hohenwart, Deutschland.
Das Hohenwart-Kloster ist ein Benediktinerinnenkloster in Bayern und umfasst mehrere Strukturen wie St.-Peters-Kapelle, ein romanisch-gotisches Kreuzgang und die Bl.-Richildis-Kapelle. Die Gebaude stammen aus verschiedenen Epochen und zeigen unterschiedliche Baustile nebeneinander.
Das Kloster wurde 1074 von Graf Ortolf und seiner Schwester Wiltrudis, den letzten Mitgliedern der Familie Rapotonen, als Benediktinerinnerei gegründet und von einem Kloster in Andechs aus besiedelt. Das Anwesen erlebte später umfangreiche Veränderungen in seiner Nutzung und Verwaltung.
Das Kloster wurde 1878 zu einem Zuhause für Menschen mit Behinderungen, als Dr. Johann Wagner die Gebäude für die Franziskanerinnen von Dillingen erwarb. Diese Umwandlung prägte die Identität des Ortes nachhaltig und zeigt, wie religiöse Räume neue Aufgaben erfüllen können.
Das Klostergelande an der Richildisstraße 13 ist mit verschiedenen erhaltenen Strukturen aus mehreren Epochen erreichbar. Besucher sollten ausreichend Zeit einplanen, um die unterschiedlichen Architekturstile in den verschiedenen Teilen des Komplexes zu erkunden.
In der Klosterapotheke findet sich eine Stuckfigur von 1739, die Christus als Apotheker darstellt, eine seltene künstlerische Darstellung in der Religionsarchitektur. Diese ungewöhnliche Kombination zeigt die spezialisierte Rolle, die die Gemeinschaft in der Krankenversorgung spielte.
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