Zisterzienserinnenkloster Lindow, Zisterzienserkloster in Lindow (Mark), Deutschland
Kloster Lindow ist eine Klosteranlage zwischen zwei Seen gelegen, die 1220 gegründet wurde und Gebäude aus dem 15. Jahrhundert bewahrt. Das Gelände wird von alten Bäumen geprägt und umfasst neben den Konventsgebäuden einen parkähnlichen Bereich mit historischen Strukturen.
Die Anlage wurde 1220 von Graf Gebhard von Arnstein gegründet und entwickelte sich als bedeutendes Zisterzienserkloster. Nach der Reformation im 16. Jahrhundert wandelte sie sich in ein lutherisches Frauenkonvikt um und behielt diese Funktion bis ins 20. Jahrhundert.
Der Name des Klosters verweist auf die Lindenbäume, die einst das Gelände prägten und die Besucher heute noch antreffen. Die Friedhofsanlage mit ihren wiederhergestellten Gräbern erzählt von Generationen von Ordensleuten, die hier lebten und starben.
Die Anlage ist ganzjaehrig zugaenglich und erlaubt Besuchen in der ruhigen Umgebung zwischen den beiden Seen. Die Konventsruinen oeffnen sich jedoch nur in der waermeren Jahreszeit von Ostern bis Ende Oktober fuer Besichtigungen.
Theodor Fontanes Roman Der Stechlin erwahnt den Friedhof dieser Anlage und machte sie so Teil der deutschen Literatur. Diese literarische Verbindung verleiht dem Ort eine Bedeutung ueber seine architektonische Geschichte hinaus.
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