Benediktinerinnenabtei St. Maria, Lobenfeld, Benediktinerkloster in Lobbach, Deutschland.
Kloster Lobenfeld ist eine ehemalige Klosteranlage bei Lobbach mit einer Kirche aus der Stauferzeit, die Elemente romanischer Architektur zeigt. Der Bau bewahrt den schlichten Stil monasterischer Bauten mit seinen charakteristischen Gewölben und einer Kapelle für Gottesdienste.
Das Kloster wurde vor 1150 von Augustiner-Chorherren gegründet und erhielt um 1147 kaiserliche Bestätigung von Friedrich Barbarossa. Später schloss sich die Gemeinschaft dem Benediktinerorden an und prägte damit ihre weitere Entwicklung.
Die Klosterkirche zeigt Merkmale aus der Zeit der Staufer und hat sich in ihrem Aussehen über Jahrhunderte bewahrt. Besucher können hier die schlichte, funktionale Architektur einer Ordensgemeinschaft erleben, die den Raum für Andacht und Gebet gestaltet hat.
Das Gelände ist zugänglich, aber Besucher sollten respektvoll vorgehen, da es sich um einen aktiven oder semi-aktiven Ort mit religiöser Bedeutung handelt. Für Veranstaltungen oder Führungen ist es sinnvoll, vorher Informationen bei lokalen Kontakten einzuholen.
Eine Zeit der Vernachlässigung bewirkte, dass das Kloster kaum verändert wurde und damit seinen ursprünglichen Charakter bewahrte. Dies macht es zu einem seltenen Beispiel einer Romanik-Kirche in der Region Kraichgau, die nicht durch später Umbauten geprägt wurde.
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