Kloster Maria Eck, Kloster in Siegsdorf, Deutschland.
Kloster Maria Eck ist ein Franziskanerkloster, das auf einem bewaldeten Hügel im Chiemgau, im bayerischen Voralpenland, liegt. Die weiß verputzten Gebäude mit ihrer barocken Kirche und der angrenzenden Gnadenkapelle bilden ein geschlossenes Ensemble, das von der umliegenden Landschaft deutlich sichtbar ist.
Benediktinermönche der Abtei Seeon errichteten im 17. Jahrhundert auf diesem Hügel eine erste Klosteranlage und begründeten damit das religiöse Leben an diesem Ort. Nach einer langen Unterbrechung siedelten sich 1819 Franziskaner hier an und führten das Kloster bis in die Gegenwart.
Kloster Maria Eck ist seit Langem ein Wallfahrtsort, den Gläubige aus der gesamten Region aufsuchen, um die Gnadenkapelle zu besuchen. Wer zur Wallfahrtszeit kommt, erlebt Prozessionen und Gebetszeiten, die den Tagesrhythmus des Klosters deutlich prägen.
Der Hügel ist über einen Waldweg erreichbar, der für Fußgänger gut geeignet ist. Besucher, die die Kirche oder die Kapelle besichtigen möchten, sollten ruhige Kleidung tragen und die Gebetszeiten der Gemeinschaft beachten.
Während des Zweiten Weltkriegs musste das Kloster zwei seiner vier Glocken an das NS-Regime abgeben, die dann eingeschmolzen wurden. Die verbliebenen zwei Glocken läuten noch heute und erinnern so an diesen Verlust.
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