Zisterzienserinnenkloster Marienborn, Zülpich-Hoven, Zisterzienserkloster in Zülpich, Deutschland.
Das Kloster Marienborn ist ein Zisterzienserkloster in Zülpich mit einer romanischen Kirche und bemerkenswerten architektonischen Elementen. Die Anlage beherbergt die bedeutende Hovener Madonna aus dem 12. Jahrhundert, eine Skulptur von großer künstlerischer Qualität.
Das Kloster wurde 1188 von Zisterziensernonnen aus der Abtei Sankt Thomas in der Kyll gegründet. Es erlebte bedeutende Veränderungen während des Dreißigjährigen Krieges und der französischen Besatzung.
Die Kirche bewahrt römische Inschriftensteine in ihrer Apsis, die auf einen früheren Tempel für die Matronengöttinnen hindeuten. Dieser Schicht von Vergangenheit verleiht dem sakralen Raum eine besondere historische Tiefe.
Das Kloster ist heute Teil der MARIENBORN gGmbH und wird für psychiatrische und psychotherapeutische Dienste genutzt. Besucher sollten voraus klären, welche Bereiche zugänglich sind, da die Anlage noch aktiv als Betreuungseinrichtung funktioniert.
Der heilige Hermann Joseph von Steinfeld verbrachte seine letzten Tage in diesem Kloster, bevor er 1246 starb. Seine Verbindung zum Ort macht ihn zu einem wichtigen Teil der religiösen Geschichte des Platzes.
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