Kelterle, Gefängnis in Deutschland
Kelterle ist ein kleines Anwesen westlich von Hohenhaslach in einem schmalen Tal, das von Natur umgeben ist und auf einem stillen Waldgelande liegt. Die Gebaude bestehen aus alten Strukturen verschiedener Epochen, darunter ein Wohnhaus, Scheunen, Gartengebaude und spater hinzugefugte Bauten, die uber ein Jahrhundert Umbauten und Erweiterungen zeigen.
Das Anwesen wurde Ende der 1880er Jahre von Gottlieb Scheerle als Weingut mit Bienenzucht gegrundet. Nach mehreren Eigentumswechseln wurde es in den 1960er Jahren als Kinderheim betrieben und spater 1975 in ein Gefangnis der Justizbehorden umgewandelt, das bis 2015 in Betrieb blieb.
Der Name Kelterle verweist auf die ursprüngliche Nutzung als Weinkelter oder Obstpresse im 19. Jahrhundert. Heute zeigen die Gebäude und die Umgebung die verschiedenen Phasen der Nutzung, die noch in der Architektur und den Strukturen sichtbar sind.
Der Ort ist leicht zu Fuss erreichbar und bietet ruhige, naturliche Wege zum Erkunden. Besuchende sollten beachten, dass das Gelande abgelegen ist und die Zuwegungen ehemals schlecht waren, daher ist bequemes Schuhwerk und etwas Zeit zum Wandern zu empfehlen.
In den 1960er Jahren war das Kinderheim so voll, dass die Wasserquellen auf dem Gelande austrockenten und Wasser mit Feuerwehrfahrzeugen angefahren werden musste. Diese logistische Herausforderung zeigte, wie sehr die Einrichtung an die Grenzen ihrer abgelegenen Lage sties.
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