Zisterzienserabtei Reinfeld, Zisterzienserkloster in Reinfeld, Deutschland
Die Abtei Reinfeld war ein Zisterzienserkloster, das in der Nähe des Heilsau-Baches und der Trave errichtet wurde. Die Steinmauern, die die ursprüngliche Klosteranlage umgaben, markierten die Grenzen dieser religiösen Gemeinschaft.
Das Kloster wurde 1186 von Mönchen aus Loccum gegründet und entwickelte sich zu einer bedeutenden religiösen Stätte. Es bestand bis 1582, als die dänische Herrschaft zur Auflösung des Klosters führte.
Das Kloster war eng mit Lübeck verbunden, und der Abt genoss besondere Privilegien, einschließlich eines eigenen Tors in den Stadtmauern. Diese Verbindung spiegelte die Bedeutung der Gemeinde im regionalen Leben wider.
Das Gelände liegt an der Bundesstraße B75 mit einem Bahnhof in der Nähe, was eine gute Erreichbarkeit ermöglicht. Besucher sollten sich bewusst sein, dass es sich um eine historische Stätte handelt, deren Überreste teilweise in das moderne Dorf integriert sind.
Die Mönche legten rund 60 Fischteiche auf dem Klostergelände an, die sie zur Karpfenzucht während der religiösen Fastenzeiten nutzten. Diese Wasserbauwerke zeigten die praktischen Fähigkeiten der Gemeinde bei der Ressourcennutzung.
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