Kloster Schienen, Benediktinerkloster in Öhningen, Deutschland
Das Kloster Schienen ist eine Benediktinerabtei auf der Höri-Halbinsel bei Konstanz in Baden-Württemberg. Der Komplex besteht aus der Kirche mit ihrer romanischen Architektur, der ehemaligen Klostergebäuden und einer Pfarrei, die heute hier untergebracht ist.
Ein Adliger namens Schrot gründete das Kloster gegen Ende des 9. Jahrhunderts und baute es als Benediktinerabtei aus. Später wurde das Gelände eine Propstei, und seine Kirche erhielt während dieser Umwandlung ihre noch heute sichtbare romanische Form.
Der Kirchenbau zeigt die Architektur einer früheren Benediktineranlage, und die Einrichtung wird heute noch von der religiösen Gemeinschaft geprägt. Die Gläubigen besuchen den Ort zu Festtagen und Wallfahrten und beten an denselben Plätzen wie die Mönche es vor Jahrhunderten taten.
Das Gelände ist ganzjährig zugänglich, besonders zu religiösen Feiertagen und zu Wallfahrtszeiten, wenn viele Besucher kommen. Der Ort liegt auf einer Halbinsel mit schönen Aussichten und ist zu Fuß zu erreichen, mit ausreichend Platz zum Umhergehen und Erkunden des Platzes.
Die Kirche birgt die Überreste von zwei Heiligen, die bereits im Frühmittelalter hierher gebracht wurden und Gläubige anzogen. Diese Reliquien machten den Ort zu einer wichtigen Station für Pilger, die aus der ganzen Region kamen.
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