Benediktinerinnenkloster Schmerlenbach, Benediktinerkloster in Hösbach, Deutschland.
Kloster Schmerlenbach ist ein ehemaliges Zisterzienserinnenkloster in Hösbach, Bayern, das heute von Pallottiner-Mönchen als Bildungs- und Exerzitienzentrum geführt wird. Die Anlage besteht aus einer Barockkirche, mehreren Klostergebäuden und einem gepflegten Garten, der von Wegen durchzogen ist.
Das Kloster wurde 1218 von Gottfried von Kugelnberg gegründet und diente ursprünglich als Zisterzienserinnenkloster. Nach der Aufhebung des Klosters im 18. Jahrhundert übernahmen 1985 die Pallottiner die Anlage und gaben ihr eine neue Funktion.
Die Madonna von 1380 ist bis heute in der Klosterkirche zu sehen und zieht Besucher an, die ein stilles Gebet sprechen möchten. Das Kloster wird heute als Bildungs- und Exerzitienzentrum genutzt, sodass sich hier Menschen aus der ganzen Region zu Kursen und Besinnungstagen treffen.
Der Garten und die Außenanlagen sind frei zugänglich und eignen sich gut für einen ruhigen Spaziergang. Für einen Besuch der Kirche empfiehlt es sich, vorab zu prüfen, ob gerade eine Veranstaltung oder ein Kurs stattfindet, da das Zentrum aktiv genutzt wird.
Die Deckengemälde der Kirche aus dem Jahr 1759 wurden von Balthasar Neumann beeinflusst, dem Baumeister des Barocks, der vor allem für die Würzburger Residenz bekannt ist. Dieser Einfluss ist in Schmerlenbach wenig bekannt, macht aber den Kircheninnenraum zu einem seltenen Beispiel seiner Wirkung auf kleinere Gotteshäuser.
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