Augustinereremitenkloster Schönthal, Augustinerkloster in Schönthal, Bayern, Deutschland.
Kloster Schönthal ist ein Augustiner-Klosteranlage in der Oberpfalz mit einem zweistöckigen Gebäudekomplex aus vier Flügeln, der 1695 vollendet wurde und klassische Merkmale von Klosterarchitektur aufweist. Der Komplex umfasst mehrere Gebäude, die um einen inneren Hof angeordnet sind und zusammen ein geschlossenes Ensemble bilden.
Das Kloster wurde zwischen 1250 und 1263 gegründet und diente zunächst als Wilhelmiten-Institution, bevor es von den Augustiner-Eremiten übernommen wurde. Herzöge wie Otto III unterstützten das Kloster, das daraufhin zu einer bedeutenden Gemeinschaft heranwuchs.
Die Klosterkirche wurde von Wolfgang Dientzenhofer entworfen und dient heute als katholische Pfarrkirche St. Michael, wo die Gemeinde ihre religiösen Traditionen lebt. Die Architektur der Kirche prägt bis heute das Erscheinungsbild des Ortes und ist Mittelpunkt des kirchlichen Lebens.
Das Kloster liegt an der Pater-Grünberger-Platz 3 und ist für Besucher zugänglich, die die Architektur und die religiösen Strukturen erkunden möchten. Am besten erkundet man das Gelände zu Fuß und nimmt sich Zeit, um die Details des Komplexes und seiner Gebäude zu beobachten.
Das Kloster betrieb seit 1341 eine eigene Brauerei, die seine Selbstversorgung unterstützte und lokale Traditionen prägte. Ab 1442 unterhielt die Gemeinschaft zudem ein Hammerwerk, das auf dem Gelände wirtschaftliche Tätigkeiten verband.
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