Zisterzienserinnenkloster Sonnefeld, Zisterzienserkloster in Sonnefeld, Deutschland
Das Zisterzienserinnenkloster Sonnefeld ist ein Klostergebäude mit typischen Elementen der Zisterzienserarchitektur und einem erhaltenen Ostflügel aus dem Mittelalter. Die Anlage zeigt die Bauweise dieser Ordensgemeinschaft mit massiven Mauern und einfachen, funktionalen Räumen.
Das Kloster wurde 1260 gegründet, musste aber nach einem Brand 1287 an seinen heutigen Standort verlegt werden. Die Gemeinschaft wuchs über die Jahrhunderte und wurde später während der Reformation einer evangelisch-lutherischen Gemeinde umgewandelt.
Das Kloster wandelte sich von einem katholischen Nonnenkloster zu einer evangelisch-lutherischen Pfarrkirche und spiegelt die religiösen Veränderungen der Region wider.
Das Gelände liegt in Sonnefeld und ist heute als aktive lutherische Kirche zugänglich, die für Besucher offen ist. Wenn Sie die mittelalterlichen Grabsteine und die alten Architekturelemente sehen möchten, sollten Sie vorausplanen, da der Ort Anmeldung oder Öffnungszeiten haben kann.
Im Jahr 1514 besaß das Kloster Grundstücke an über 70 verschiedenen Orten in der Region und war damit einer der großten Landbesitzer der Zeit. Dieses riesige Vermögen zeigt, welche wirtschaftliche Macht die Gemeinschaft durch Schenkungen und Erbschaften aufgebaut hatte.
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