Benediktinerinnenabtei St. Walburg, Eichstätt, Romanische Abtei und Wallfahrtskirche in Eichstätt, Deutschland.
Die Benediktinerinnenabtei St. Walburg ist eine romanische Abtei in Eichstätt, Bayern, mit steinernen Mauern, Tonnengewölben und einer Klosterkirche mit mehreren Kapellen. Zum Komplex gehören außerdem Wohnräume für die Nonnen sowie Werkstätten, die noch heute in Betrieb sind.
Das Kloster wurde 1074 gegründet und ist damit eines der ältesten Benediktinerinnenklöster Bayerns, das bis heute ununterbrochen in Betrieb ist. Im Laufe der Jahrhunderte wuchs es zu einem bedeutenden Wallfahrtsort heran, vor allem dank der Verehrung der heiligen Walburga.
Die Abtei trägt den Namen der heiligen Walburga, einer englischen Nonne, die im 8. Jahrhundert nach Deutschland kam. Ihr Grab im Inneren der Kirche ist bis heute ein Ort des Gebets, den Besucher das ganze Jahr über aufsuchen können.
Die Klosterkirche ist tagsüber geöffnet und der Haupteingang liegt zum Stadtzentrum von Eichstätt hin. Da die Steinböden uneben sind und einige Bereiche über steile Treppen erschlossen werden, empfiehlt sich festes Schuhwerk für den Besuch.
Das Grab der heiligen Walburga soll jedes Jahr von Oktober bis Februar eine klare Flüssigkeit absondern, die als Walburgisöl bekannt ist. Pilger sammeln dieses Öl seit Jahrhunderten, da sie ihm heilende Wirkung zuschreiben.
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