Kollegiatstift St. Maria, Feuchtwangen, Klosterkomplex in Feuchtwangen, Deutschland
Das Kollegiatstift St. Maria ist ein Klosterkomplex in Feuchtwangen mit einer Kirche, die Merkmale der Spätgotik und Frührenaissance zeigt. Der Komplex umfasst mehrere Gebäude, die ursprünglich Wohnraum und Büros für Kleriker boten.
Das Stift wurde 818 als Benediktinerkloster gegründet und entwickelte sich später zu einer weltlichen Kanonikerstiftung. Diese Umwandlung im Laufe des Mittelalters machte es zu einer bedeutenden religiösen Institution unter dem Schutz deutscher Könige.
Das Stift war über Jahrhunderte ein wichtiger Wallfahrtsort, da es bedeutende Reliquien beherbergte, die Pilger anzogen. Heute prägt dieses religiöse Erbe noch immer das Aussehen und die Bedeutung des Komplexes in der Stadt.
Das ehemalige Klostergebäude dient heute als evangelisch-lutherische Pfarrkirche und ist für Besucher zugänglich. Die Kirche verfügt über eine Orgel und wird regelmäßig für Gottesdienste und kulturelle Veranstaltungen genutzt.
Zur Blütezeit des Stifts zwischen 1300 und 1500 verwaltete die Gemeinschaft etwa zwei Dutzend Häuser in der Stadt. Diese Besitztümer machten das Stift zu einem wirtschaftlichen Machtzentrum, das das Stadtleben erheblich prägte.
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