Kloster Altmühlmünster, Benediktinerabtei in Riedenburg, Deutschland.
Das Kloster Altmühlmünster ist ein Benediktinerkloster in einem Straßendorf, das sich über mehrere Kilometer erstreckt. Die Gebäude liegen auf einer Höhe von etwa 370 Metern und sind von dichten Wäldern auf drei Seiten umgeben.
Das Kloster wurde im 12. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt und später von den Burggrafen von Riedenburg als Benediktineranlage gegründet. Die Siedlung entwickelte sich dann zu einem Dorf mit religiöser und wirtschaftlicher Bedeutung für die Region.
Die Dorfkirche trägt einen Namen, der sich auf das Wort für Mühle bezieht, was auf die historische Bedeutung der Wasserkraft in dieser Gegend hinweist. Die Einwohner nutzen das Gelände für traditionelle Festspiele, die alle fünf Jahre stattfinden und die Geschichte der Passion aufführen.
Das Gelande ist uber eine Zufahrtsstraße von der Hauptstraße KEH 2 aus erreichbar und bietet eine gute Anbindung über Riedenburg. Besucher sollten mit längeren Gehzeiten rechnen, da die Anlage sich über mehrere Kilometer erstreckt.
Das Areal beherbergt fünf geschützte Baudenkmale, darunter die ehemalige Johanniter-Kommende mit der Kirche St. Johannes Baptist. Diese Kirche zeigt eine andere architektonische Tradition als das Hauptkloster und stammt aus verschiedenen Bauphasen.
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