Zisterzienserinnenkloster Caldern, Zisterzienserkloster in Caldern, Deutschland
Das Kloster Caldern ist eine Zisterzienserabtei in Deutschland mit mehreren zusammenhängenden Gebäuden aus Stein. Die Anlage umfasst eine Kapelle, Wohnbereiche, einen Kreuzgang und einen neugestalteten Klostergarten, alles innerhalb von Mauern angeordnet.
Die Anlage wurde 1238 gegründet und erhielt von der Landgräfin Sophie von Thüringen eine Kapelle geschenkt, die zum Mittelpunkt der Gemeinschaft wurde. In den folgenden Jahrhunderten wuchs das Kloster durch kluge Grunderwerbungen und entwickelte sich zu einer wirtschaftlich starken Institution.
Die Klosteranlage zeigt bis heute die Handwerkskunst ihrer Bewohnerinnen, die lange Zeit Leinen und Wolle hergestellt haben. Diese Arbeiten prägten das alltägliche Leben im Kloster und hinterließen Spuren in der regionalen Wirtschaft.
Das Gelande ist zugänglich und zeigt erhalten gebliebene Mauerteile, die Klosterkirche und einen modernen Garten zum Erkunden. Am besten folgt man einem ruhigen Tempo, um die einzelnen Bereiche der Anlage und ihre ruhige Umgebung zu genießen.
Zwischen 1250 und 1350 kaufte das Kloster systematisch Grundstücke auf, um völlig unabhängig zu werden und entwickelte Mühlen, Stallungen und ausgedehnte Felder. Diese Strategie der Selbstversorgung machte es zu einer der erfolgreichsten Abteien der Region.
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