Zisterzienserinnenkloster Himmelkron, Zisterzienserkloster in Himmelkron, Deutschland
Das Kloster Himmelkron ist ein Zisterzienserkloster mit einer gotischen Kirche, die im 17. Jahrhundert barocke Veränderungen erfuhr. Der Gebäudekomplex bewahrt noch Reste eines mittelalterlichen Kreuzgangs und zeigt die Verbindung zwischen der Kirche und den angrenzenden Klostergebäuden.
Graf Otto III. von Weimar-Orlamünde gründete das Kloster 1279 und verwandelte seine Burg in Pretzendorf in ein Zisterzienserfrauenkloster. Im Jahr 1698 wurde die Kirche unter dem Architekten Antonio della Porta grundlegend umgebaut und als protestantische Pfarrkirche neu gestaltet.
Die Kirche des Klosters beherbergt Gräber der Grafen von Orlamünde und zeigt eine Sammlung liturgischer Gegenstände aus mehreren Jahrhunderten. Diese Objekte erzählen von der religiösen Praxis und den lokalen Herrscherfamilien, die lange Zeit mit dem Kloster verbunden waren.
Das Gelände wird heute von der Diakonie Neuendettelsau als Wohnstätte und Tageszentrum für Menschen mit Beeinträchtigungen genutzt. Besucher sollten vorab klären, ob Besichtigungen möglich sind, da es sich um ein aktives Betreuungszentrum handelt.
Das Kloster wurde ursprünglich aus einer umgebauten Burganlage gegründet, wodurch es eine ungewöhnliche Vermischung von Burg- und Klosterarchitektur aufweist. Diese Kombination aus befestigter Struktur und religiösem Zweck ist in dieser Region selten anzutreffen.
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