Kokerei Hansa, Industriedenkmal in Dortmund, Deutschland
Die Kokerei Hansa ist ein ehemaliger Kokereikomplex in Dortmund mit Hochöfen, Gasverdichtern und Lagertanks, die über ein großes Gelände verteilt sind. Der Ort zeigt alle Teile des Produktionsprozesses, von den Rohstoffanlagen bis zu den Verarbeitungshallen.
Die Anlage entstand 1928 als zentrale Verkokungsanlage für die Stahlproduktion der Region. Sie wurde 1992 stillgelegt, nachdem die Stahlindustrie in Deutschland in Schwierigkeiten geriet und sich modernisieren musste.
Der Kompressionsraum wird heute für Konzerte und Kunstausstellungen genutzt, während ehemalige Arbeiter Führungen anbieten und über die Arbeitsbedingungen berichten. Diese Nutzung zeigt, wie die Anlage sich von einem Produktionsort zu einem kulturellen Raum verwandelt hat.
Das Gelände ist zu Fuß erkundbar, wobei einige Teile über Treppen und unebenes Gelände zu erreichen sind, also festes Schuhwerk ist ratsam. Geführte Touren bieten detaillierte Erklärungen, obwohl man auch auf eigene Faust herumlaufen kann.
Das Gelände wird bewusst in zwei Zonen unterteilt, wobei eine Seite der Rohstoffverarbeitung gewidmet war und die andere Chemikalien und Gase verarbeitete. Diese Trennung spiegelt die strengen Anforderungen des Produktionsprozesses wider.
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