Kolbinger Höhle, Schauhöhle in Kolbingen, Deutschland.
Die Kolbinger Höhle ist ein Kalksteinsystem, das sich etwa 330 Meter tief durch das Gestein der Weißen Jura erstreckt. Natürliche Flure und Kammern wechseln sich ab, wobei die meisten Räume etwa 4 Meter hoch sind.
Im 19. Jahrhundert diente das Höhlensystem einem Dieb namens Stephan als Versteck, bevor es 1879 in der Beschreibung des Tuttlinger Bezirks dokumentiert wurde. Diese frühe Erwähnung machte die Höhle schließlich zu einem bekannten Ort in der Region.
Der Ort trägt den Namen des nahe gelegenen Dorfes Kolbingen und wird heute von Besuchern genutzt, um die Naturwunder des Albgebiets zu entdecken. Wanderer können hier in die unterirdische Welt eintauchen und die Stille der Höhle erleben, die vom Alltag oben völlig verschieden ist.
Die Höhle ist von Karfreitag bis zum letzten Wochenende im Oktober für Besucher zugänglich, wobei Führungen etwa 90 Meter der Gesamtlänge abdecken. Festes Schuhwerk und eine Jacke sind ratsam, da die Temperatur unter der Erde kühl bleibt.
Im Innern der Höhle wachsen leuchtend weiße Stalagmiten, darunter eine besonders bemerkenswerte Formation, die fast vom Boden bis zur Decke des Raumes reicht. Diese Kalksteingebilde entstehen über Jahrtausende hinweg und zeigen die langsame Kraft der Natur.
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