Kreis Eiderstedt, Landkreis in Schleswig-Holstein, Deutschland
Eiderstedt ist eine Halbinsel und ein Landkreis in Schleswig-Holstein, der zwischen der Nordseeküste, dem Fluss Eider im Süden und dem Fluss Heverstrom im Norden liegt, mit Tönning als größtem Ort. Die Landschaft ist flach und offen, geprägt von Weiden, Feldern und einem weitreichenden Deichsystem, das die Flächen vor dem Meer schützt.
Eiderstedt entstand aus drei Inseln, die ab dem 11. Jahrhundert durch Eindeichung miteinander verbunden wurden. Nach wechselnden Herrschaftsverhältnissen kam die Region 1867 unter preußische Verwaltung und erhielt dabei seine heutige administrative Form.
Der Name Eiderstedt leitet sich von der Eider ab, dem Fluss, der die südliche Grenze der Halbinsel bildet. In den Dörfern ist das Leben stark vom Rhythmus der Gezeiten und der Landwirtschaft geprägt, was man an den weiten Weiden und den typischen Reetdachhöfen erkennt.
Das Gebiet ist flach und gut mit dem Fahrrad zu erkunden, da viele Wege entlang der Deiche verlaufen. Die Sommermonate sind am angenehmsten für einen Besuch, da das Wetter an der Küste im Frühling und Herbst oft windig und unbeständig sein kann.
Obwohl die Halbinsel heute wie ein zusammenhängendes Stück Land wirkt, liegt ein großer Teil davon technisch gesehen unter dem Meeresspiegel und ist nur durch die Deiche trocken. Ohne diesen Schutz würden regelmäßige Sturmfluten weite Teile der Fläche überfluten.
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