Schloss Neufraunhofen, Baudenkmal in Neufraunhofen, Deutschland
Schloss Neufraunhofen ist ein Schloss in Bayern mit drei Flügeln, die um einen rechteckigen Innenhof angeordnet sind, wobei die Schlosskapelle in diesen Hof hineinragt. Der Gesamtkomplex zeigt die typische Bauweise eines Adelssitzes aus dem Mittelalter und der frühen Neuzeit mit klarer räumlicher Gliederung.
Wilhelm von Fraunhofen erwarb das Gut 1390 und erhielt von König Wenzel die Genehmigung, es von Öd in Neuen Fraunhofen umzubenennen. Der Name spiegelt die Gründung dieser Anlage als Adelssitz am Ende des Mittelalters wider.
Die Schlosskapelle St. Johann Baptist zeigt im Inneren aufwändige Barockformen und Rokokoverzierungen, die von lokalen Handwerkern geschaffen wurden. Diese Dekoration prägt den Charakter des Raums bis heute und macht die Kapelle zu einem Ort, an dem sich kunsthandwerkliche Tradition zeigt.
Das Schloss befindet sich in privatem Besitz und kann nur nach vorheriger Anmeldung mit Führungen besichtigt werden. Besichtigungen und Veranstaltungen sind von Mai bis Oktober möglich und erfordern rechtzeitige Kontaktaufnahme mit den Besitzern.
Der östliche Bereich des Schlosses enthält Wirtschaftsgebäude, die um einen rechteckigen Hof mit einem zentralen Fliederkranz angeordnet sind. Diese räumliche Trennung zeigt deutlich, wie Wohn- und Nutzräume historisch voneinander abgegrenzt wurden.
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