Schloss Glött, Schloss in Glött, Deutschland
Schloss Glött ist eine ehemalige Wasserburg am südlichen Rand des Donautals mit zwei runden Ecktürmen an der Nordseite und einem vollständig erhaltenen Wassergraben ringsum. Das Gebäude besteht aus drei Flügeln in zwei Geschossen und ist von ausgedehnten Anlagen umgeben, die heute als Wohnstätte und Pflegeinstitution genutzt werden.
Der Adelsfamilie Fugger gehörte die Anlage ab 1537, die dann zwischen 1550 und 1560 als dreiflügelige Wasserfestung in der Grafschaft Burgau errichtet wurde. Während des 19. Jahrhunderts erfuhr das Schloss seine entscheidende Umnutzung, als es zur sozialen Einrichtung umgewandelt wurde.
Das Schloss war lange Zeit ein wichtiger Ort für die Gemeinde, bevor es Mitte des 19. Jahrhunderts seine Rolle völlig veränderte. Die Anlage prägt bis heute das Dorfbild und ist für viele Menschen in der Region ein bekannter Treffpunkt und Orientierungspunkt.
Die Anlage ist heute ein privates Wohn- und Pflegezentrum und daher für Besucher normalerweise nicht zugänglich. Interessierte können das Schloss von außen sehen und die Architektur sowie die Wassergräben von außerhalb bewundern.
Die östlichen und westlichen Flügel wurden in den 1930er Jahren nach Süden ausgebaut, was dem Schloss ein neues Gesicht gab. Während des Zweiten Weltkriegs diente die Anlage kurzfristig als Lazarett, eine militärische Nutzung, die in der Friedenszeit völlig unbekannt ist.
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