Kleisthaus, Architektonisches Denkmal in Berlin-Mitte, Deutschland.
Das Kleisthaus ist ein repräsentatives Verwaltungsgebäude in Berlin-Mitte mit einer neoklassizistischen Fassade aus Muschelkalk. Die Architektur wird durch Pilaster und Reliefs des Bildhauers Georg Kolbe geprägt, die dem Gebäude eine handwerklich gestaltete Eleganz verleihen.
Der Bau entstand 1912 nach Plänen des Architekten Bodo Ebhardt und diente zunächst als Zentrale der Bankgesellschaft von der Heydt. Nach 1936 wechselten die Nutzer mehrmals, bevor das Gebäude später zu einer Behördenstelle umgewandelt wurde.
Das Gebäude trägt den Namen des Dichters Heinrich von Kleist, der hier an diesem Ort lebte und dessen Werk in der deutschen Literaturgeschichte nachwirkt. Die Namensgebung verbindet den Ort mit einer wichtigen Figur der Romantik und erinnert Besucher an die literarische Bedeutung dieses Platzes in Berlin.
Das Gebäude steht an der Mauerstrasse und ist mit den U-Bahn-Linien U2 und U6 erreichbar. Besucher können die Gegend leicht zu Fuss erkunden und finden in der Nähe weitere wichtige Orte der Stadt.
Seit 2001 beherbergt das Haus die Beauftragte der Bundesregierung für Menschen mit Behinderungen und funktioniert als Begegnungsstätte. Dies macht es zu einem Symbol für Inklusion und zeigt, wie historische Räume heute für wichtige Anliegen genutzt werden.
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