Landhaus Mahr, Kulturdenkmal in Bergstedt, Hamburg, Deutschland
Das Landhaus Mahr ist ein Wohngebäude in Hamburgs Bergstedt-Viertel, das mit rotem Backstein gemauert ist und ein strohgedecktes Walmdach mit Dachgauben und großen Giebeln auf beiden Seiten aufweist. Die hölzernen Sprossenfenster und der Keller unter dem gesamten Gebäude prägen das Äußere dieses frühen Wohnhauses.
Das Haus wurde 1911 als Sommerresidenz errichtet und diente später der Frauenvereinigung während der nationalsozialistischen Zeit. Nach diesem Kapitel wurde es Teil des Johannes Petersen Heims und wechselte mehrfach seinen Zweck im Laufe der Geschichte.
Das Haus zeigt die Wohnkultur der gehobenen Mittelschicht zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit seinem großzügigen Grundriss und den hellen Räumen rund um eine zentrale Halle. Die Aufteilung mit mehreren Wohnzimmern spiegelt die Lebensweise einer wohlhabenden Familie wider, die viel Wert auf repräsentative Räume legte.
Das Gebäude befindet sich in Hamburgs nördlichem Bergstedt-Viertel an der Adresse Hohenbergstedt 21 und kann von außen besichtigt werden. Die gut erhaltene rote Backsteinstruktur ist von der Straße aus sichtbar und das Grundstück mit seinen umliegenden Grünanlagen ergibt einen guten Eindruck des Ganzen.
Bei seiner Erbauung 1911 kostete dieses Sommerhaus 80.000 Mark, eine beachtliche Summe, die die Wohlfahrt seiner ursprünglichen Eigentümer widerspiegelt. Das Grundstück umfasste damals etwa zwei Hektar Land mit Park, der heute noch teilweise die Umgebung prägt.
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