Landeshaus, Regierungsgebäude in Wiesbaden, Deutschland
Das Landeshaus ist ein Verwaltungsgebäude in Wiesbaden mit einer markanten architektonischen Form aus rotem Mainstein. Der Bau erstreckt sich mit kraftvollen Säulen, die mehrere Geschosse durchlaufen, und einem charakteristischen Mansarddach über einer repräsentativen Fassade.
Der Bau entstand zwischen 1904 und 1907 als Verwaltungszentrum für die preußische Provinz Hessen-Nassau nach Plänen von Friedrich Werz und Paul Huber. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude unter amerikanische Kontrolle gestellt, bevor es 1953 in den Besitz der Hessischen Landesregierung überging.
Das Gebäude trägt den Namen 'Landeshaus' weil es Verwaltungsaufgaben für das gesamte Land erfüllt. Man sieht heute hier täglich Besucher und Mitarbeiter, die das klassische Äußere mit seinen großen Säulen als Zeichen von Ordnung und staatlicher Autorität wahrnehmen.
Das Gebäude steht an der Kaiser-Friedrich-Ring 75 und beherbergt heute das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung in seinen Räumen. Da es als aktive Verwaltungszentrale genutzt wird, sollten Besucher mit eingeschränktem Zutritt zu bestimmten Bereichen rechnen.
In den 1990er Jahren wurde das Gebäude vergrößert, wobei die Architekten bewusst Materialien und Designelemente aus der ursprünglichen 1907er Konstruktion wiederverwendeten. Diese Erweiterung ist für das ungeübte Auge kaum zu erkennen, da sie sich so nahtlos in die bestehende Struktur einfügt.
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