Lauenburger Rufer, Bronzeskulptur in Lauenburg/Elbe, Deutschland
Der Lauenburger Rufer ist eine Bronzefigur an der Anlegestelle der Personendampfer, die einen Mann in Arbeitskleidung zeigt. Die Statue stellt eine historische Gestalt dar, die mit Matrosenmütze, aufgerollten Ärmeln und Stiefeln die Hafenarbeiter der Stadt repräsentiert.
Das Werk entstand 1959 durch den Bildhauer Karlheinz Goedtke auf Initiative des Bürgermeisters Richard Reuter. Die Schöpfung sollte ein neues Wahrzeichen schaffen, das die Rolle des Ortes als Hafenstadt unterstreicht.
Die Figur verkörpert die lange Verbindung dieser Stadt mit der Elbe und ihren Schiffen, die seit Jahrhunderten den Ort prägen. Besucher erkennen in der Darstellung den Alltag von Menschen, die ihr Leben der Flussschifffahrt gewidmet haben.
Das Werk steht direkt an der Anlegestelle und ist zu Fuß leicht zu erreichen, besonders wenn man zum Ufer geht. Besucher können die Details und die Bronzeplakette bequem einsehen, ohne auf spezielle Zugänge oder Öffnungszeiten zu achten.
Der rechte Daumen der Figur trägt einen sichtbaren Glanz durch unzählige Berührungen von Besuchern, die darin Glück suchen. Diese unbewusst entstandene Patina erzählt von einer heimlichen Tradition, die niemand bewusst begann.
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